Preisträger 2017

HopfenBierGut - Museum im Kornhaus Spalt

HopfenBierGut Museum im Kornhaus Spalt, Außenansicht, Foto: Stadt Spalt/ Brigitte Behr

Heimatmuseum Vilsbiburg

Heimatmuseum Vilsbiburg, Foto: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Preis für ehrenamtlich geführtes Museum

Preisträger 2015

Hutmuseum Lindenberg

www.deutsches-hutmuseum.de

Augustiner Chorherren Museum Markt Indersdorf

Außenansicht des Augustiner Chorherren Museums Markt Indersdorf, Foto: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern/Felix Löchner

Preis für ein eherenamtlich geführtes Museum

Preisträger 1991-2013

2013 Stadtmuseum Kaufbeuren

Ganghofer-Raum_schmal.jpg

Das Stadtmuseum Kaufbeuren zählt mit seiner Gründung im Jahr 1879 zu den ältesten stadthistorischen Museen in Bayerisch-Schwaben. Mit der 1901 präsentierten Ausstellung „Volkskunst im Allgäu“ hat es bayerische Museumsgeschichte geschrieben. Die qualitätvollen Sammlungen sind von überregionaler Bedeutung. Sie reichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Objekte zur Stadtgeschichte sowie zur Volkskunde und Frömmigkeitsgeschichte der Region bilden den Kernbestand. Hinzu kommen herausragende Spezialsammlungen wie die  bayernweit einzigartige Kruzifixsammlung, die protestantischen Hinterglasbilder und der Nachlass von Ludwig Ganghofer.
Hörstationen, Audioguides, Hands-on-Stationen und interaktiven Multimediastationen laden Besucher zur Entdeckungsreise in die Vergangenheit Kaufbeurens ein. Speziell für Familien wurde ein Kinderpfad mit Begleitheft entwickelt. Für Gruppen und Einzelbesucher bietet das Stadtmuseum ein umfangreiches  museumspädagogisches Programm.
www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

2011 KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

2011_KZ_Gedenkstaette_Flossenbuerg.jpg

Das Konzentrationslager Flossenbürg in der Oberpfalz war 1938 in der Nähe eines Granitsteinbruchs angelegt worden, in dem die Häftlinge Gestein für die Großbauten der Nazis abbauen sollten. Bis 1945 waren hier und in Außenlagern insgesamt 100.000 Menschen aus 47 Nationen inhaftiert. Nach Kriegsende mahnte das ehemalige Lagergelände als „Grab- und Gedenkstätte“ an die grauenvollen Geschehnisse. Erst ab 1998 wurden die Reste der ursprünglichen Bebauung mit in die Gedenkstätte einbezogen. 2007 wurde in der Baracke der ehemaligen Lagerwäscherei auf zwei Stockwerken eine Dauerausstellung eingerichtet: Im Erdgeschoss zur Geschichte des KZs Flossenbürg 1938-45, im Untergeschoss zu den Schicksalen der dort inhaftierten Menschen. Seit 2010 präsentiert die Gedenkstätte ihre zweite große Dauerausstellung im Gebäude der ehemaligen Häftlingsküche. Unter dem Titel „was bleibt – Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg“ versucht diese Schau mit großem Medieneinsatz, die komplexe Rezeptions- und Erinnerungsgeschichte eines Lagers während der letzten sechs Jahrzehnte zu dokumentieren.  
www.gedenkstaette-flossenbuerg.de

2009 Museum Dingolfing, Sammlung Industriegeschichte

 

2009_Dingolfing_01.jpg

Von der Sämaschine zum Hightech-Automobil – auf 1000 qm Grundfläche zeigt das Museum die industrielle Entwicklung der Stadt Dingolfing. Es dokumentiert die niederbayerische Erfolgsgeschichte der Firma Glas, die ihre erste Niederlassung 1905 in Dingolfing gründete und mit dem Bau des legendären Goggo-Mobils ab 1955 die Stadt zum bedeutenden Indust-riestandort entwickelte. Nach der Übernahme durch die BMW AG entstand in den 70er Jahren eine der modernsten Automobilfabriken der Welt. Schwerpunkt der Sammlung sind Exponate, die den Weg ins Industriezeitalter aufzeigen.
www.museum-dingolfing.de

2007 Maximilianmuseum Augsburg

 

2007_Maximiliansmuseum_04.jpg

Das Maximilianmuseum Augsburg, das Stammhaus der Städtischen Kunstsammlungen, besteht seit 1855. Seinen Namen erhielt es zu Ehren des bayerischen Königs Maximilian II. Um einen mit einem Glasdach überwölbten Innenhof, der heute Bronzefiguren berühmter Augsburger Prachtbrunnen des 16. Jh. beherbergt, gruppieren sich in zwei ehemaligen Bürgerhäusern die bedeutenden Sammlungen zur Stadtgeschichte bzw. von Kunst und kunstgewerblichen Objekten mit Bezug zu Augsburg: Skulpturen des 16.-18. Jh., Werke der Augsburger Silber- und Goldschmiede, Porzellan und Fayencen, Uhren, wissenschaftliche Instrumente und eine Sammlung von Holzmodellen, darunter die Entwurfsmodelle des Augsburger Rathauses von Elias Holl aus dem frühen 17. Jh. Nach einer 2006 abgeschlossenen Generalsanierung und Neuaufstellung präsentiert sich das Museum im neuen Glanz.
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

2005 Kulturspeicher Würzburg

 

2005_Wuerzburg_03.jpg

Das Museum im Kulturspeicher präsentiert in einem ehemaligen Lagerhaus im alten Würzburger Hafen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Die historischen Stützenraster im Foyer, die behutsam restaurierten Längsfassaden und die historischen Fenster- und Torformen künden von der lebhaften Vergangenheit des Gebäudes. Das Museum ist hervorgegangen aus der Städtischen Galerie und wurde erweitert um die Sammlung "Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945". Die zwei Sammlungen stehen in interessantem Kontrast zueinander: Die Bestände der Städtischen Galerie, beginnend mit dem 19. Jahrhundert und mit v. a. regional ausgerichteter, vielfach figürlicher Kunst, begegnen der Konkreten Kunst als Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts mit Künstlern aus 22 europäischen Ländern. 
www.kulturspeicher.de

2003 Fabrikmuseum Roth

 

2003_Roth_04.jpg

Das Fabrikmuseum Roth thematisiert in hervorragender Weise einen einst dominierenden Wirtschaftszweig im mittelfränkischen Roth: die leonische Industrie. Der Besucher erlebt, wie damals Arbeiter die hier produzierten "leonischen Waren" herstellten. Unter dem Begriff "leonische Waren" versteht man Gold-, Silber- oder aufbereitete Kupferdrähte und die daraus hergestellten Produkte wie beispielsweise Plätte oder Gespinste, die unter anderem für Christbaumschmuck verwendet werden. Darüber hinaus gewähren authentisch eingerichtete Büro- und Sozialräume einen Einblick in die damaligen Arbeitsbedingungen. Mit seiner Arbeit bewahrt das Museum wichtige historische und kulturelle Wurzeln von Stadt und Region.
www.fabrikmuseum-roth.de

2001 Museum Altomünster

 

2001_Altomuenster_04.jpg

Das 1997 in historischen Klosterbauten eingerichtete Museum Altomünster dokumentiert das Leben der Heiligen Birgitta, die Entstehung des Birgittenordens in Europa und die Gründung des Birgittenklosters in Altomünster. Das ehrenamtliche Personal betreut darüber hinaus zahlreiche Wechselausstellungen und ein vielfältiges Begleitprogramm.
www.museum-altomuenster.de

1999 Museum der Stadt Miltenberg

 

1999_Miltenberg_02.jpg

Das historische Gebäude „Haus Miltenberg“, wie es heute genannt wird, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1996 nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet und zeigt nun durch eine klare Gliederung in sechs Schwerpunkten die Geschichte in und um Miltenberg. Ein Thema ist beispielsweise die Geschichte des Hauses wie auch die Miltenberger Stadtgeschichte oder die Römerzeit. Eine museumspädagogische Werkstatt und eine Museumsarbeitsgemeinschaft ergänzen zudem das Angebot für junge Menschen.
www.museum-miltenberg.de

1997 Historisches Museum Bayreuth

 

1997_Bayreuth_01.jpg

Das in den Räumen der Alten Lateinschule befindliche historische Museum informiert umfassend über verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte und über das ehemalige Fürstentum Bayreuth-Brandenburg. Insgesamt 34 Ausstellungsräume auf 1.200 Quadratmetern befassen sich mit der 800-jährigen Bayreuther Stadtgeschichte, von Politik und Wirtschaft über Kunst und Kultur bis hin zu den Problemen und Freuden des alltäglichen, privaten Lebens in früheren Jahrhunderten.
www.bayreuth.de

1995 Schlossmuseum Murnau

 

1995_Murnau_01.jpg

Das 1993 eröffnete Schlossmuseum Murnau versteht es, sowohl die Baugeschichte des einstigen Pflegschlosses von Kloster Ettal durch archäologische Grabungen und Bauuntersuchungen als stauferzeitliche Gründung zu erhellen als auch den orts- und kulturgeschichtlichen Aspekt der Hinterglasbildkunst durch Forschungsergebnisse, den Erwerb eines großen Teiles der international bekannten Sammlung Udo Dammert und – mit überregionaler Bedeutung – die Werke des Künstlerkreises „Der Blaue Reiter“ zu präsentieren.
www.schlossmuseum-murnau.de

1993 Bezirksmuseum Dachau

 

1993_Dachau_01.jpg

Das Bezirksmuseum Dachau zeigt einen eindrucksvollen Querschnitt durch die reiche bürgerliche und bäuerliche Kultur des Dachauer Landes. Auf drei Stockwerken verteilt findet der Besucher über 3.000 Ausstellungsstücke, die Volks- und Sachkultur der Stadt und des Landkreises Dachau dokumentieren. Die Sammlung zum Volksglauben mit Frömmigkeitszeugnissen und Amuletten gehört zu den bedeutendsten im süddeutschen Raum.
www.dachauer-galerien-museen.de

1991 Freilandmuseum in Bad Windsheim

 

1991_BadWindsheim_01.jpg

Im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim wurde nach drei Jahren Aufbauarbeit der erste Bauabschnitt 1982 eröffnet. Als Ergänzung der Ausstellungsbereiche, die das späte Mittelalter bis hin zur jüngsten Vergangenheit dokumentieren, hat 2001 zusätzlich im Freilandmuseum das Archäologie-Museum eröffnet. Hier wird das Spektrum früher Siedlungs- und Hausformen der Region zwischen dem heutigen Oberbayern und Thüringen präsentiert.
www.freilandmuseum.de